Working ABROAD

Auslandsaufenthalte verschaffen dir Vorteile bei der Jobsuche. RedX sagt dir, wie du zu einem Praktikum kommst, das dich wirklich weiterbringt.

von Ines WAGNER

Terminal eines Flughafens

Flexibilität, Fremdsprachenkenntnisse, Motivation, Eigeninitiative und Berufserfahrung – wir hören täglich über die sogenannten „Schlüsselqualifikationen“, die auf dem Arbeitsmarkt heutzutage so wichtig sind. Das gilt für Lehrlinge und Schüler von HAK, HTL und AHS gleichermaßen. Wir stellen euch eine spannende Möglichkeit der Weiterbildung vor.

? Wann ist der richtige Zeitpunkt für ein Auslandspraktikum?
Die beste Zeit für einen Arbeitsaufenthalt im Ausland ist mit 17 oder 18 Jahren. Für jüngere Schüler und Lehrlinge ist die Vermittlung schwierig, aber nicht unmöglich. Für Lehrlinge bietet sich das zweite Lehrjahr an, SchülerInnen höherbildender und berufsbildender Schulen sollten zumindest die 3. Klasse Oberstufe hinter sich haben. Viele Privatanbieter vermitteln erst ab 18 Jahren.

? Wo finde ich Angebote für Praktikumsplätze?
Immer mehr Schulen haben Kooperationen mit Partnerschulen im Ausland, meist in Europa. Für einige Ausbildungen ist ein Auslandspraktikum sogar verpflichtend. Wenn du in deiner Schule noch nichts darüber gehört hast, bitte trotzdem um Unterstützung. Wenn du dir dein Auslandspraktikum selber organisierst, gibt es einige Angebote im Internet. Die meisten Anbieter in Deutschland vermitteln auch gerne an Österreicher. Tipp: Wirf einen Blick auf das Schwarze Brett in deiner Schule.

? Kann ich auch als Lehrling ins Ausland gehen?
Immer mehr Betriebe sind darauf bedacht, flexible, motivierte und erfahrene Arbeiter auszubilden. Hier greift der IFA (Internationaler Fachkräfteaustausch) den Betrieben und Lehrlingen unter die Arme. Er vermittelt drei- bis vierwöchige Auslandspraktika in ganz Europa, plant die Reise und betreut deinen Aufenthalt.

? Wie finanziere ich ein Auslandspraktikum?
Die meisten Anbieter vermitteln nur unbezahlte Praktika, oft sind sogar Flug und Unterkunft selbst zu bezahlen. Aber jetzt die gute Nachricht: Die EU (Bildungsprogramm: Leonardo da Vinci – lebenslanges Lernen) und das österreichische Wirtschaftsministerium stellen Förderungen zur Verfügung, die nahezu jedem, der es wirklich will, ein Auslandspraktikum ermöglichen. Die Schnittstelle zwischen Förderungen und dir bildet die IFA. Als Einzelperson kannst du keine Förderung beantragen. Klingt komisch, ist aber so! Das heißt, du bewirbst dich z. B. beim IFA, und man vermittelt das Praktikum und organisiert gleichzeitig die Förderung für dich. Wenn das Praktikum über deine Schule organisiert wird, kümmert sie sich um die Förderung.

Welche Kosten im Detail anfallen und was genau dir ein Praktikum bringt, erfährst du in der vierten Ausgabe von RedX ab Seite 62. Jetzt bestellen!