Hast du Vorurteile?

Teste dich selbst: Was ist wirklich wahr? Welchen Gerüchten gehst du auf den Leim? Der Test verrät es dir.

von Bettina Weidinger und Wolfgang Kostenwein

Vorurteile beruhen meist auf Gerüchten, die manchmal einen wahren Kern haben. Oder zumindest einmal wahr waren und dann verallgemeinert wurden. Vorurteile dienen dazu, andere Menschen, Gruppen oder die gesamte Bevölkerung eines Landes besser einordnen zu können. Positiv betrachtet könnte man behaupten, Vorurteile entspringen einem gewissen Ordnungsbedürfnis von Menschen.

Gut und schlecht
Leider geht es aber bei der Ordnung meist darum, nach „gut“ und „schlecht“ zu ordnen. Diese vereinfachte Einteilung lässt sich auf Menschen aber nicht umlegen. Außerdem verhindern diese „ordnungsstiftenden Gerüchte“ den Blick auf Differenziertes. Mit einem Wort: Wer gerne und fest an die eigenen Vorurteile glaubt, kriegt viele Dinge gar nicht mit. Die werden nicht mehr gehört oder gesehen, weil sie der eigenen Ordnung widersprechen.

Aufwerten und abwerten­
Manche Vorurteile dienen der politischen Ordnung und Zuteilung oder der Auf- und Abwertung ganzer Volksgruppen. Meist spiegeln sich diese Vorurteile in Witzen wider. Und da manches davon vielleicht wahr ist, ist es schwierig, zu widersprechen. Das ist dann möglich, wenn man es schafft, einen anderen Blickwinkel einzunehmen und die Lage aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten.

Möglicherweise bist du jemand, die oder der das ganz gut kann. Vielleicht sitzt du aber selbst dem einen oder anderen Vorurteil auf ...
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Was sagst du – ist was dran?