Alle kennen Aylin Kösetürk aus Fernsehen, Klatschspalten und sogar von Wikipedia. Doch wie tickt „Austria’s next Topmodel“ wirklich?
von Monika Bratic

Dass man bei Coiffeur Bülent mehr bekommt als einen verdammt guten Haarschnitt, wissen die wenigsten. An manchen Tagen ist nämlich auch „Austria’s next Topmodel“ Aylin Kösetürk zugegen. Ihr Vater betreibt seit Jahren den kleinen Friseursalon. „Ich helfe, wo ich kann, ich wasche und föne Haare. Wie es sich für eine brave Tochter gehört“, lacht Aylin. In den nächsten Monaten wird das frisch gekürte Topmodel den Salon verlassen und die Laufstege der Modemetropolen Mailand, Paris und New York erobern.
Stylingopfer Friseurpuppen
Schon als Kind verbrachte sie gemeinsam mit ihren Cousinen und Cousins viel Zeit im Salon. Die Friseurpuppen waren ihre ersten Stylingopfer. „Die haben schon ziemlich unter mir gelitten. Aber so ist es: Wer schön sein will, muss leiden“, erklärt uns Aylin mit ihrem ansteckenden Lächeln. Sie erzählt, dass sie aushilft, so oft sie kann. Vater Kösetürk lacht mit. Man merkt, wie stolz er auf sein Nesthäkchen ist.
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AYLIN ÜBER ...
… ihren Slang
„Am Anfang von „Austria’s next Topmodel“ hab ich mich überhaupt nicht ausgekannt. Ich hab so gesprochen wie sonst auch immer, habe oft ,geil‘ und ,Oida‘ gesagt. Viele haben dann geglaubt, ich bin die Urproletin. Stimmt aber nicht.“
… ihren ersten TV-Auftritt
„Als ich mich das erste Mal im Fernsehen gesehen habe, hab ich mich selbst ausgelacht.“
… ihren Bruder
„Beim Fortgehen ist mein Bruder mein persönlicher Bodyguard – ich find’ das urpraktisch.“ (lacht)
… ihren Sieg
„Als ich gewonnen habe und meine Familie auf die Bühne gestürmt ist, hab ich gleichzeitig lachen und weinen müssen. Lachen, weil die Bühne vor lauter Gehüpfe gewackelt hat, und weinen, weil ich so gerührt war.“
… Anmachsprüche
„Meine Telefonnummer geb ich nicht gerne her, also fragt am besten nicht danach.“ (lacht)